Nachrichten vom 26.06.2017

Dezernent Paschalis ist abgewählt

Der Dezernent Panagiotis Paschalis ist abgewählt. Der Stadtrat hat ihn gerade mit großer Mehrheit seines Amtes enthoben. 52 Stadtverordnete stimmten für den Rauswurf, zwölf dagegen. Grund für die Abwahl ist das zerstörte Vertrauensverhältnis zwischen dem Dezernenten für Bürgerbeteiligung und großen Teilen von Politik und Verwaltung. SPD, CDU, Grüne und FDP hatten angekündigt, dem Abwahlantrag zuzustimmen - und zwar so, dass Paschalis mit sofortiger Wirkung entlassen ist. Der Fall interessiert offenbar viele Menschen, die Besucherplätze im Rathaus sind voll. Jetzt wird noch über die Abberufung disktutiert - die Linke und die Rechtsaußen-Parteien hatten das gemeinsam durchgesetzt. Der Dezernent selbst ist im Rathaus nicht dabei - offiziell hat er Urlaub.
 
 

Schwerer Unfall in Beyenburg

Auf der Straße "Porta Westfalica" in Beyenburg sind ein Mopedfahrer und sein Beifahrer schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei stürzten sie ohne Einwirkung anderer Verkehrsteilnehmer. Das Moped kam von der Straße ab und prallte gegen eine Leitplanke. Der Fahrer musste wegen schwerster Verletzungen mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Der Sozius wurde in ein Wuppertaler Krankenhaus gebracht. Die Straße Porta Westfalica ist immer noch voll gesperrt - zwiscen am Kriegermal und Kurvenstraße.
 
 

Verdächtige im Mordfall Springmann verhaftet

Im Mordfall Springmann hat die Staatsanwaltschaft zwei Verdächtige festnehmen lassen. Der Enkel des Unternehmerehepaars und ein Bekannter sollen den Doppelmord begangen haben. Heute am frühen Morgen wurden die beiden Männer festgenommen - der 25jährige Enkel und ein 44jähriger Bekannter. Sie sollen die Tat gemeinsam aus Habgier begangen haben. Zu diesem vorläufigen Schluss kommen die Ermittler nach wochenlangen Ermittlungen am Tatort - dem Wohnhaus der Springmanns in Ronsdorf. DNA- und Faserspuren haben den Verdacht auf die beiden Männer gelegt. Die Staatsanwaltschaft sagt, der Enkel befürchtete, enterbt zu werden. Der Bekannte sollte offenbar dafür bezahlt werden, dass er mitmacht.
 
 

Mehr Schutzmaßnahmen des Jugendamtes

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge spielen für das Wuppertaler Jugendamt keine besonders große Rolle. Ganz anders sieht es im NRW-Durchschnitt aus. Das zeigt eine aktuelle Landesstatistik. In ganz NRW mussten die Jugendämter im vergangenen Jahr deutlich öfter Schutzmaßnahmen für Kinder oder Jugendliche ergreifen. Die Zahl stieg um ein Drittel auf über 22.000. Und in mehr als der Hälfte der Fälle ging es um Flüchtlinge, die ohne Verwandte hierhergekommen sind. In Wuppertal stieg die Zahl der Schutzmaßnahmen nur um sechs Prozent auf knapp 500. Und nur neun Prozent aller Fälle betrafen unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.
 
 

Mann schlägt Polizisten krankenhausreif

Auf dem Westfalenweg sind drei Polizisten verletzt worden. Die drei waren am Wochenende im Streifenwagen unterwegs und haben zufällig gesehen, dass am Westfalenweg ein Streit ausgebrochen war. Sie wollten schlichten und wurden von einem 20 Jahre alten Mann aus Velbert geschlagen und getreten. Zwei Polizisten mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Mit Hilfe weiterer Polizisten wurde der Randalierer überwältigt.
 
 

Auszeichnung für Wuppertaler Unternehmen

Das Wuppertaler Unternehmen GENERATIONDESIGN hat das TOP-100-Siegel für besondere Innovationskraft bekommen. Das Siegel wird seit über 20 Jahren an mittelständische Unternehmen vergeben. GENERATIONDESIGN wurde unter anderem für seine Innovationsprozesse ausgezeichnet. Die Kunden des Unternehmens werden systematisch dabei unterstützt, neue Produkte auf den Markt zu bringen.
 
 

Pflegeheim über Outlet-Center geplant

Über dem geplanten Factory Outlet Center am Wuppertaler Hauptbahnhof soll auch noch ein Pflegeheim gebaut werden. Der Wuppertaler Pflegedienst Wessel plant dort etwa 40 stationäre Pflegeplätze, bis zu 20 Wohnungen für betreutes Wohnen und eine Wohngemeinschaft. Wuppertal hat schon zu viele Pflegeheime, deshalb will die Stadt eigentlich keine neuen. Das gilt aber erst seit einem Jahr und der Antrag ist älter. Deshalb wird er wohl genehmigt. Das Pflegeheim soll in die oberste Etage der alten Hauptpost am Kleeblatt - das ist der zweite Bauabschnitt des Outlets. Auch der erste Abschnitt, die alte Bundesbahndirektion, wird nicht nur zum Outlet. Dort wünscht sich der Investor in den oberen Etagen ein Hotel mit 130 Zimmern.
 
 

150.000 Besucher beim Bleicherfest

Rund 150.000 Menschen haben gestern das Bleicherfest besucht. Das traditionelle Fest in Heckinghausen hat zum 42. Mal stattgefunden. Es ist einer der größten Trödelmärkte der Stadt. Der Veranstalter, der Bezirksverein Heckinghausen, hat eine positive Bilanz gezogen. Und laut Polizei gab es auch keine Zwischenfälle. Neben den zahlreichen Flohmarkt- und Streetfood-Ständen war besonders das Bühnenprogramm ein Höhepunkt für den Veranstalter, weil dort nur Heckinghausener Künstler aufgetreten sind.
 
 

Wuppertaler verzichten auf Wohngeld

Viele Wuppertaler verzichten offenbar freiwillig oder aus Unwissenheit auf Wohngeld. Viele bekommen diese Zuschuss zur Miete nicht, obwohl sie darauf einen Anspruch hätten. Die Stadt vermutet, dass die Betroffenen nichts davon wissen oder aus Stolz keinen Antrag stellen. Ende 2016 bekamen etwas mehr als 8.300 Wuppertaler Wohngeld.
 
 

Festwoche zu 60 Jahren Schwimmoper

Die Schwimmoper wird in dieser Woche 60 Jahre alt - und das wird von heute bis Freitag gefeiert. Los geht es heute mit einem Gesundheitstag, morgen ist dann Kindertal-Tag. Die Einnahmen der Spiele und kleinen Wettkämpfe gehen komplett an die Radio-Wuppertal-Hilfsaktion Kindertal. Im Laufe der Woche gibt es außerdem noch einen besonderen Sauna-Tag und die Stadtmeisterschaft im Schwimmen. Höhepunkt ist eine große Party in der Schwimmoper. Freitagabend kann im leeren Nichtschwimmerbecken getanzt werden und es gibt eine große Lasershow. Downloads
 
 
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mit Sven Sandbothe
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