Nachrichten vom 26.05.2017

Totschlag in Wohnheim: Bewohner umgezogen

Der Verdächtige, der in einem Elberfelder Wohnheim drei Menschen erstochen haben soll, wird wohl nicht so schnell freikommen. Das teilte uns die Wuppertaler Staatsanwaltschaft mit. Der Haftrichter hat heute angeordnet, dass der Verdächtige in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung untergebracht wird. Der 42-Jährige ist schizophren. Falls es zu einem Gerichtsprozess kommt, bleibt er wohl mindestens bis dahin in der Psychiatrie. Oder er wird als schuldunfähig eingestuft und ohne Prozess dauerhaft eingewiesen. Wie lange er in dem Wohnheim war und wo vorher, wird laut Staatsanwaltschaft noch ermittelt. Unklar ist bislang auch, wie es zu dem Gewaltausbruch kam. Die Bergische Diakonie Aprath teilte mit, dass die Bewohner ihres Wohnheims freiwillig dort sind. Alle zusammen sind jetzt umgezogen.
 
 

Sperrmüll auf Recyclinghof fängt Feuer

Auf dem AWG-Recyclinghof in Langerfeld hat es heute am späten Vormittag gebrannt. In einem Müllcontainer hatte Sperrmüll Feuer gefangen. Dabei ist viel Rauch entstanden. Die Feuerwehr hat den Container geleert und den Brand gelöscht. Durch die Löscharbeiten kam es kurze Zeit zu Behinderungen auf dem Recyclinghof und der angrenzenden Badischen Straße.
 
 

Eingeklemmter Hund sorgt für Stau

Ein eingeklemmter Hund hat heute für Stau auf der Parkstraße gesorgt. Der Hund war mit seinem Besitzer in einem Bus unterwegs und hatte sich im Bereich des Drehgelenks hingelegt. Dort wurde der Bauch des Hundes eingeklemmt. Die Feuerwehr musste das Tier aus dem Bus herausschneiden. Der Hund ist ist jetzt beim Tierarzt. Der Bus fuhr nach dem Zwischenfall weiter bis zum Betriebshof.
 
 

263 Vorschläge für das Bürgerbudget

Für das Wuppertaler Bürgerbudget sind bis zum Fristende am Mittwochabend insgesamt 263 Vorschläge eingegangen. Die Stadt stellt 150.000 Euro zur Verfügung und die Wuppertaler dürfen entscheiden, wofür das Geld ausgegeben wird. Zu den Wünschen gehören zum Beispiel kostenlose Parkplätze in Elberfeld und Barmen, ein Strandbad an der Wupper mit Gastronomie oder schönere Spielplätze. Viele Personen, Initiativen und Vereine hätten auch angeboten, bei der Umsetzung zu helfen, heißt es von der Stadt. Bis nächste Woche Mittwoch kann jeder die Vorschläge bewerten. Die beliebtesten 100 werden dann in einer Bürgerwerkstatt Anfang Juni diskutiert. Wer dort mitmachen will, soll sich vorher per Email anmelden oder unter der 0202-563 6740.
 
 

Hunderte Sänger für B7-Eröffnung gesucht

Zum Eröffnungsfest für die B7 am 9. Juli soll ein großer Chor singen. Geplant ist, dass hunderte von Sängern gemeinsam mit dem Sinfonieorchester unter anderem die "Ode an die Freude" von Beethoven singen. Die Stadt sucht dafür sowohl ganze Chöre als auch einzelne Sänger. Wer mitmachen will, kann zu großen Proben kommen. Der erste Termin ist schon nächste Woche in der Villa Media, am Mittwoch, 31. Mai, ab 18. Um eine vorherige Anmeldung per Email wird gebeten. Auch die Noten zu den drei Stücken werden dann per E-Mail zur Verfügung gestellt.
 
 

Mutmaßlicher Dreifachmörder kommt in psychiatrische Einrichtung

Der mutmaßliche Dreifachmörder aus dem sozialtherapeutischen Wohnheim wird in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Das hat der zuständige Haftrichter am Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft beschlossen. Der 42-jährige Verdächtige ist nach Einschätzung eines Arztes mindestens vermindert schuldfähig. Eventuell auch ganz schuldunfähig. Staatsanwalt Hauke Pahre sagte uns, dass der Mann aufgrund seiner Krankheit nicht vernommen werden konnte. Er habe nur wirr gesprochen. Er soll drei Mitbewohner in dem sozialtherapeutischen Wohnheim erstochen haben. Es wurde ein Messer gefunden, das augenscheinlich die Tatwaffe ist. Wie es zu dem Dreifachmord kam, ist unklar. Die Polizei befragt noch viele Zeugen.
 
 

Pärchen in Barmen überfallen

In Barmen ist am Abend ein Pärchen auf offener Straße überfallen worden. Die beiden wollten gegen 22:30 Uhr die B7 überqueren. Dabei gerieten sie mit einer fünfköpfigen Gruppe in Streit. Die sollen zuerst die Frau geschlagen und dann ihren Partner zu Boden geworfen und getreten haben. Die fünf Täter, drei Männer und zwei Frauen, flohen, als sich Zeugen näherten - aber nicht, ohne das Handy ihres Opfers an sich zu nehmen. Die Polizei ermittelt noch. Die Täter werden wie folgt beschrieben:
1. Täter: ca. 24 Jahre alt, schwarze Haare, schwarzes T-Shirt mit weißer Schrift, kräftige Statur.
2. Täter: ca. 40 Jahre alt, 190 cm groß, Glatze, weißes T-Shirt
3. Täter: 30-40 Jahre alt, schwarzes Shirt, auffällig viele Tätowierungen am Körper
 
 

Senior stirbt nach Gabelstapler-Unfall

Nach einem Unfall am Döppersberg ist ein 88-jähriger Wuppertaler gestorben. Vergangene Woche war er an der Baustelle von einem Gabelstapler überrollt worden. Der Mann lag seitdem im Krankenhaus und erlag dort jetzt den Folgen des Unfalls. Der Gabelstapler hatte gerade Paletten von einem Lastwagen zur Baustelle gebracht. Wie genau es zu dem Unfall kommen konnte, ist weiter unklar. Die Ermittlungen laufen noch.
 
 

Schlägerei am Imbiss

Vor einer Imbissbude an der Alten Freiheit hat es heute am frühen Morgen eine Schlägerei gegeben. Die Bude zwischen Cityarkaden und Schwebebahn war gegen zwanzig vor drei noch geöffnet und es gab eine längere Warteschlange. Es kam zum Streit unter den Wartenden, wer zuerst dran ist. Bei der Schlägerei wurden mindestens vier Menschen verletzt, vier Beteiligte liefen weg, nur einen von ihnen konnte die Polizei später ausfindig machen. Die Ermittlungen laufen weiter.
 
 

WSV holt Stürmer aus Oldenburg

Der Wuppertaler SV hat für die neue Saison einen erfahrenen Stürmer verpflichtet. Vom VfB Oldenburg kommt Christopher Kramer. Der Mittelstürmer hat in der Regionalliga Nord in der abgelaufenen Saison zehn Tore geschossen, in den Jahren davor sogar regelmäßig noch häufiger. Kramer ist ein klassischer Mittelstürmer, laut WSV-Sportdirektor Bölstler genau der Stürmertyp, der der Mannschaft noch gefehlt hat. Man habe ihn schon lange beobachtet.
 
 

Drei Tote in Elberfeld: Täter womöglich schuldunfähig

Die Ermittler sind sicher, den Täter nach dem Tod dreier Männer in einem Wohnheim in Elberfeld zu haben. Ein 42jähriger Bewohner der sozialtherapeutischen Wohnanlage in Elberfeld ist in Gewahrsam. Der Mann sei psychisch krank und somit eventuell nicht schuldfähig, sagt der zuständige Staatsanwalt Hauke Pahre. Warum es an der Straßburger Straße zum Streit gekommen war, ist weiter unklar. Allerdings soll der 42-jährige im Verlauf auf drei andere Bewohner, im Alter von 38, 52 und 63 Jahren, eingestochen und sie so getötet haben. Durch die psychische Erkrankung des Mannes geht die Staatsanwaltschaft aktuell davon aus, dass der vermeintliche Täter in eine Forensik eingeliefert wird. Ob es jemals zu einer Verurteilung kommen wird, ist unklar. Ein zweiter, in der Nacht festgenommener Mann, wurde dagegen wieder freigelassen.
Anwohner im Elberfelder Norden hatten Mittwoch gegen 22 Uhr, nach Streitgeräuschen und Schreien, die Polizei alamiert. Die fand vor Ort drei Tote und nahm den vermeintlichen Täter fest.
 
 

Keine runden Mülleimer am Döppersberg

Am neuen Döppersberg werden Mülleimer mit Noppenoberfläche stehen - die Oberfläche erlaubt es, Aufkleber leicht wieder abzumachen. Die zunächst geplanten runden Edelstahlmülleimer kommen nicht. In Barmen waren die schon ausprobiert worden - sie seien zu klobig und schwer zu leeren. Wegen ihrer Größe - 250 Liter - hätte man mit den runden Mülleimern Geld sparen können. Die neuen Mülleimer am Döppersberg sollen 100 Liter fassen und damit immerhin doppelt so groß sein, wie die bisherigen Mülleimer. Insgesamt stehen in Wuppertal 2.300 öffentliche Papierkörbe.
 
 

Fotografierverbot in zwei Freibädern

In den Freibädern Mählersbeck und Eckbusch gilt ein grundsätzliches Foto-Verbot. Auf dem ganzen Gelände dar man nicht fotografieren. So wollen die Betreiber verhindern, dass Badegäste gegen ihren Willen abgelichtet werden und womöglich im Internet auftauchen. Es gelte das Recht am eigenen Bild. Die Mitarbeiter der Bäder können das Verbot allerdings nur schwer kontrollieren. Wer beim Fotografiern erwischt wird, wird zunächst ermahnt. Im Wiederholungsfall kann es aber auch Hausverbot geben. In den Bädern Vohwinkel und Neuenhof dagegen ist Fotografieren erlaubt. In Vohwinkel ist es nur am Beckenrand verboten.
 
 

Feuer in Unterbarmen

Die Feuerwehr hat gestern Abend ein Feuer in einem Fachwerkhaus an der Friedrich-Engels-Allee gelöscht. Das Gebäude in Unterbarmen steht leer, warum es brannte, ist noch nicht klar. Bei dem Einsatz gab es keine Verletzten.
 
 
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